"Knacks" vom feinsten – Schäldarmwürstchen in Perfektion

Seit 18 Jahren beliefert Schröter einen französischen Fleischwarenkonzern mit modernster Anlagentechnologie. Nun orderte das Unternehmen einen CONTIjet mit einer Stundenleistung von 3.000 Kilogramm. Besondere Features sind eine Eiswasserkühlung sowie Robotereinheiten zur Be- und Entladung.

Das Unternehmen bietet ein umfassendes Sortiment von Würstchen unterschiedlicher Kaliber und Länge an. Zur Produktion nutzt der langjährige Kunde unter anderem neun THERMICjet Heißrauch-Kochanlagen, einen Durchlauf-Kochtunnel sowie sechs SEMIjet Heißluft-Intensivkühlanlagen an unterschiedlichen Standorten. Die Produktvielfalt ist enorm: Neben den Hauptprodukten Bacon und Kochschinken werden die Anlagensysteme für die Produktion von Blutwurst und zum Vorgaren von Hamburgern genutzt. Der CONTIjet kommt hauptsächlich bei der Würstchenproduktion zum Einsatz. Schröter konnte hier auch mit seinem vollkontinuierlichen CONTIjet überzeugen, weil die Borgholzhausener ihn optimal auf die Herstellung des „Knacks“-Schäldarmwürstchens zugeschnitten haben. Denn dieser CONTIjet dient der Kapazitätserweiterung, um dem wachsenden Markt von „Würstchen mit Biss“, den so genannten „Knacks“, Rechnung zu tragen. Neben dem Hauptprodukt vom Typ Straßburg „Knack“ können auch Varianten, wie die Maxi-Knack, Cocktailwürstchen oder „Balls“ gefahren werden.

In 100 Minuten
Prozesszeit am Ziel

Der CONTIjet, der in einem Arbeitsgang trocknet, räuchert, kocht und kühlt, kann Würstchen verschiedener Länge und unterschiedlicher Kaliber verarbeiten. Im aktuellen Projekt werden damit schälbare Kunstdarmwürstchen mit 17 Millimetern Durchmesser und 160 Millimetern Länge hergestellt. Ein Trocknungs-, Räucher und Kochvorgang dauert 55 Minuten, der anschließende Kühlprozess noch einmal 44 Minuten. Eine Besonderheit ist das komplexe Kühlsystem, welches mit einer Eiswasserkühlung ausgerüstet ist. Für diese Eiswasserkühlung reinigen Grob- und Feinfilter das Prozesswasser, so dass es sich zirkulierend verwenden lässt. Die Kerntemperatur des Produkts liegt dann am Ende des kompletten Produktionsdurchlaufs zwischen zwei und drei Grad Celsius. Neben dem derzeitigen Rauchsystem, das mehrere Prozesszonen einzeln oder gemeinsam mit Flüssigrauch versorgen kann, lässt sich alternativ ein zweites Rauchsystem, ausgelegt für Naturrauchverfahren, nachrüsten.

Non-stop vollkontinuierlich
produzieren

In Sachen Be- und Entladung gibt es je nach Kapazitätsanforderung unterschiedliche Möglichkeiten der Automatisierung. Bei diesem CONTIjet sorgen kundenseitig beauftragte Robotereinheiten für einen vollautomatischen Ablauf und Weitertransport der Fertigprodukte zum Schälen und Verpacken. Der Kunde hat sämtliche Prozessabläufe stets im Blick, denn alle Steuerungs-, Wartungs- und Serviceinformationen sind online zugänglich und abrufbar.

Schnelle Umsetzung
dank Vormontage

In nur zehn Wochen konnte Schröter die gesamte Anlage montieren und in Betrieb nehmen. Denn die Zonen und alle peripheren Komponenten wie Filtersysteme, Pumpen und Wärmetauscher sind modular aufgebaut und wurden im Werk in Borgholzhausen in der Vormontage zusammengestellt und komplettiert, inklusive der Werksabnahme durch den Kunden. Spezial-LKWs transportieren diese Module dann in einem Stück zur Endmontage auf die Baustelle. Das umfangreiche Projekt konnte darüber hinaus so schnell realisiert werden, weil die Kommunikation mit dem Kunden jederzeit hervorragend war und auch die Abstimmungen mit den peripheren Systemlieferanten reibungslos liefen.

Schröters Lieferumfang

CONTIjet®

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